Sonntag 17.01.2021

2. Sonntag im Jahreskreis

Liebe Pfarrfamilie,

 

da in letzter Zeit nur wenige Gottesdienste stattfinden, ist vielen noch nicht aufgefallen, dass Johannes Fleu, zweiter Organist der Pfarre St. Nikolaus, im Dezember in Rente gegangen ist. Wir möchten ihm für seinen Dienst, den er mit Treue und Begeisterung getan hat, herzlich danken. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles erdenklich Gute. Johannes Fleu ist ein lebendiges Zeichen der Ökumene, die wir in der kommenden Woche wieder etwas mehr in den Blick und ins Gebet nehmen: seine Hauptstelle war die evangelische Kirche. Morgens begleitete er dort den Gottesdienst und abends in der Klosterkirche die Sonntagsmesse.

Die Einheit der Christen ist kein zweitrangiges Thema. Jesus selbst hat gebetet: „Lass alle eins sein!“ Wir finden zur Einheit, je mehr wir zu Christus finden, unser Leben nach seinem ausrichten. Dazu braucht es Demut (oder Fähigkeit zur Selbstkritik), Offenheit und Toleranz. Wie notwendig der Dienst an der Einheit ist, wird uns tagtäglich im näheren und entfernteren Weltgeschehen vor Augen geführt. Einheit ist keine Einförmigkeit sondern ein gemeinsames Unterwegssein, geprägt von Verantwortungsbewusstsein und Wohlwollen.

Der Zusammenhalt der Menschen ist immer in Gefahr, bedroht durch Engstirnigkeit und Egoismus. Es lohnt sich, über den eigenen Tellerrand zu schauen und – so weit wie möglich – sich in die Haut des anderen zu versetzen. In seiner Gebetsmeinung für den Monat Januar geht Papst Franziskus noch über die christlichen Kirchen hinaus: „Der Herr gebe uns die Gnade, mit unseren Schwestern und Brüdern aus anderen Religionen geschwisterlich zu leben, offen und im Gebet füreinander.“

Besseres kann ich uns nicht wünschen, denn wir sitzen alle im gleichen Boot!

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche wünscht,

Sonntag 10.01.2021

Taufe des Herrn

Liebe Pfarrfamilie,

 

zunächst möchte ich Ihnen, auch im Namen des Pfarrteams, für die Grüße, Rückmeldungen und Aufmerksamkeiten zu Weihnachten und Neujahr danken.

Nach wie vor befinden wir uns in einer unguten Situation: mit den Werktagsmessen haben wir zwar (mit Anmeldung im jeweiligen Pfarrbüro) beginnen können, aber am Wochenende macht uns die Höchstzahl 15 das Feiern der Eucharistie unmöglich. Ich hoffe, dass sich diese Situation bald ändert. So sind wir vorerst auf die Rundfunk- und Fernsehgottesdienste angewiesen, die unseren Blick aber auch weiten können auf die weltweite Gemeinschaft der Christen.

 

Am kommenden Sonntag feiern wir die Taufe Jesu und erinnern uns so an unsere eigene Taufe. Das Laacher Messbuch schreibt: „Wir kennen die Redewendung „etwas aus der Taufe heben“, was so viel bedeutet wie: etwas gründen oder ins Leben rufen. Wenn jemand sagt, er sei mit Spree-, Rhein-, oder Paderwasser getauft worden, dann weiß man, woher er kommt. Taufen bedeutet auch immer, einen Namen zu geben und damit Identität und Einzigartigkeit des Getauften zu betonen. Wer gar eine Feuertaufe bestanden hat, der ist einer bedrohlichen Situation entronnen und kann nun neu aufleben. Allen Bedeutungen ist gemeinsam, dass es um einen Beginn geht, um eine neue Existenz, die Gestalt werden will. Blickt man mit diesen Redewendungen auf Jesus, so kann man Parallelen finden. In der Taufe mit Jordanwasser erfuhr er sein Gegründetsein in Gott. Seine Identität, seine Einzigartigkeit kommt im Namen „geliebter Sohn“ zum Ausdruck. Die Feuertaufe erlitt er am Kreuz. In seiner Auferweckung sind die todbringenden Mächte überwunden. Jesus ist der Christus, das Heil der Welt.

Der Himmel ist aufgerissen. Der Geist, der laut erstem Schöpfungsbericht im Anfang über den chaotischen Urwassern brütete, wird erneut real erfahrbar. Neue Schöpfung geschieht. In der Kraft dieses Geistes wirkt Jesus Heil. Jesus ist Gottes geliebter Sohn – das bezeugt der Evangelist uns, seinen Lesern und Hörern. „Wer Ohren hat zum Hören, der höre“ (Mk 4,9).“

 

Mögen wir uns alle als Gottes Kinder begreifen, als Schwestern und Brüder aller Menschen! So wünsche ich Ihnen einen schönen Sonntag und eine gute Woche!

   Angebote & Infos: 

     

        Angebote    

* Sternsingen in Eupen zu Corona-   Zeiten: weitere Info

Ab dem 14.01liegen in den Kirchen St. Nikolaus und St. Josef die Segensaufkleber aus. Gerne könnt ihr diese sowie die bereitgestellten Kreiden mitnehmen. Gerne teilen!

Weitere Infos findet ihr auf https://www.sternsinger.de/

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* Andachten aus der Bergkapelle

zum Advent, zu Heilig Abend, am 31.12 und am 3.01.2021: Link   -  weitere INFO:hier

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* Krippenwanderung:Die Eupener Kirchen und Kapellen sind das ganze Jahr über sehenswert doch mit den aufgebauten liebevoll gestalteten Krippen und den weihnachtlich geschmückten Kirchen ganz besonders einladend: weiter 

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* Mut und Zuversicht - eine Meditations - und Gebetszeit in schwierigen Zeiten

Wir bieten Ihnen jeden Mittwoch nach den 19-Uhr-Nachrichten, etwa gegen 19.05 Uhr, eine Zeit zum Beten und Meditieren. Das Wort Gottes sowie Meditationen, Geschichten, Gebete und Lieder werden Platz in dieser viertelstündigen Sendung finden und uns alle vereinen. Uns Menschen verbindet die Hoffnung, und dies nicht nur in dieser Zeit der Krise. Wir wollen gegen Verzweiflung und Angst unsere Hoffnung setzen. Verbinden wir uns in Gedanken und im Gebet, indem wir diese kurze Rundfunksendung nutzen und darauf vertrauen, dass Gott auch in diesen schwierigen Zeiten mit uns ist.

Das Abendgebet mittwochs um 19:05 Uhr auf BRF2.

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in der Bergkapelle:

Auf dem Weg nach Weihnachten

Ab dem 1. Adventsonntag besteht  in der Bergkapelle in besonderer Weise die Möglichkeit, einige Augenblicke der Ruhe, der Meditation und des Gebetes zu finden:

weitere  Info 

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 Pfarre St. Katharina-Kettenis  informiert 

* Sternsinger & Après-Begegnung

weitere Info  mit Video

 

* Familienmesskreis St Katharina sucht neue Mitarbeiter: weitere  Info 

* Pfarre St Katharina Kontaktgruppe

informiert: weitere  Info  (aktualisiert am 02.12.2020)

* Krippe an St. Katharina: Info 

Auch in diesem Jahr wird Anfang Dezember die Krippe an St. Katharina aufgebaut.

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               Infos     

 

* Rettung von Lebensmitteln:

Fair-Teiler Schränke in Eupen und Kettenis

Foodsharing (Lebensmittel teilen) ist eine weltweite Initiative gegen Lebensmittelverschwendung, die seit 2018 auch in Ostbelgien ins Leben gerufen wurde. Nachhaltigkeit und Wertschätzung sind das Motto: mehr

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* Besuchsdienst des Pfarrverbandes Eupen -Kettenis sucht Ehrenamtliche:

weitere Info

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Spendenaufruf des Vinzenz Verein Eupen: (aus dem Pfarrbrief vom 01.11.2020)

Vinzenz Verein Eupen braucht Unterstützung: "Gegen Armut in unserer Mitte": weitere  Info

 weitere Informationen ebenfalls unter www.vinzenz.be

 

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