24.08.2020: Neue Richtlinien seitens des Bistums betreffend der Gottesdienstbesuche: HIER

Verhaltensregel beim Gottesdienstbesuch

Sonntag 25.10.2020

 30. Sonntag im Jahreskreis 

Liebe Pfarrfamilie,

 

zum Evangelium des kommenden Sonntags schreibt Schwester Christine Rod: „Jesus wird gefragt, was denn das Wichtigste an seinen Weisungen ist. Die Antwort ist kurz und knapp: Lieben, und zwar Gott lieben, andere lieben und sich selbst lieben. Lieben ist nichts Romantisches oder gar Rührseliges. Schon gar nicht, wenn es um Gott geht, den man nicht hört, nicht sieht, nicht beweisen kann. „Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken“, heißt es im heutigen Evangelium elementar. Gleichzeitig „koste“ und „schmecke“ ich, dass in dieser Aufzählung etwas Berührendes, Schönes, Verlockendes steckt. Ein Erstes: Lieben mit Herz, Seele und Denken. Lieben betrifft nicht nur Herz und Seele, ist nicht nur eine Sache des Gefühls, sondern auch des Denkens und Verstehens. Als Theologin freut mich das besonders. Habe ich doch durch Denken und Erkennen, durch Lesen und Reflektieren über Gott und seine Botschaft schon oft die Erfahrung gemacht, etwas von Gott zu begreifen und ihm und seinem Herzen näherzukommen. Ein Zweites: Jede dieser Liebes-Dimensionen wird mit „ganz“ charakterisiert. Natürlich kann man jemanden auch nur „ein bisschen gern haben“, aber eigentlich will lieben das Ganze; lieben will alles, mit Haut und Haar. „Hingabe“ ist das gute, alte Wort dafür. Lieben heißt, mich vielleicht auch ganz wegzugeben. Nichts Romantisches und Rührseliges, aber das macht mich zu einem „ganzen“ Menschen.“

Romantisch sind gewiss auch nicht die Maßnahmen, die jüngst zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffen worden sind, aber ihre Einhaltung kann ganz konkret gelebte Nächstenliebe sein: den anderen respektieren und schützen und dabei auch den gesunden Menschenverstand walten lassen; vorsichtig aber nicht ängstlich sein. Die größte Herausforderung der kommenden Wochen wird auch sein, mit Menschen in Kontakt zu bleiben, sie aus ihrer Isolation heraus zu holen. Dazu können auch das altbewährte Telefon, ein Brief oder eine Karte dienen. Seien wir treu und kreativ im Ausüben des Doppelgebots der Liebe!

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche wünscht,

Sonntag 18.10.2020

29.Sonntag im Jahreskreis

Liebe Pfarrfamilie,

 

„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört“; diese clevere Antwort Jesu auf die Fangfrage der Pharisäer ist zum Sprichwort geworden. Aber die Frage bleibt: Was gehört, was schulden wir dem Kaiser und was gehört, was schulden wir Gott?

Die Geschichte des Christentums begann mit Verfolgungen. Der heidnische Staat und die Kirche waren jahrhundertelang Gegner. Das hat es schwieriger gemacht, die jeweils andere Seite für seine Zwecke einzuvernehmen. Trotzdem hat es nicht an Zeiten gefehlt, in denen der christliche Staat die Kirche als eine Art nützliche Behörde einsetzte oder die Kirche staatliche Macht übernahm. Auf die Dauer ist das beiden Seiten nicht gut bekommen. Eher als in manchen früheren Zeiten können wir heute erkennen, dass der Staat das Gewissen seiner Bürger nicht zwingen kann und dass die Kirche die Autonomie anderer Lebensbereiche anerkennen muss, auch wenn Gott der Schöpfer und das Ziel aller Dinge ist. Was nun genau Gottes und was des Staates ist, muss jeweils neu festgestellt werden, aber dieses Evangelium bleibt für uns eine aktuelle Weisung. Wenn dieses Evangelium uns auf der gesellschaftlichen Ebene zum Verhältnis von Staat und Kirche inspirieren kann, so befragt es uns auf der persönlichen Ebene nach unserem Verhältnis zum Geld. Jesus war sicherlich nicht grundsätzlich dagegen, er sah die Notwendigkeit von Geld ein, um sich zum Beispiel etwas zum Essen kaufen zu können. Er warnt aber ausdrücklich davor, dem Geld und dem Reichtum einen zu großen Platz im Leben einzuräumen. Wenn er vom reichen Mann erzählt, der vor lauter Reichtum den armen Lazarus, der vor seiner Tür liegt, nicht sieht und ihm nicht hilft. Oder wenn er in einem Gleichnis den reichen Bauern einen „Narr“ nennt, weil seine Gedanken nur ums Geld kreisen und er gar nicht mitbekommt, wie sein Leben verrinnt. „Wo dein Schatz ist, ist auch dein Herz“, sagt Jesus und warnt davor, dass Geld unser Schatz ist. Denn dann verlaufen wir uns im Leben wie in einem Labyrinth. Wir sollen dagegen Schätze im Himmel sammeln, sagt er. Was meint Jesus damit? Ganz einfach: Dass wir lieben und dass wir den Menschen, denen wir begegnen, helfen, damit niemand auf der Strecke bleibt.

Das erfordert in diesen Zeiten der Pandemie sicherlich noch mehr Mut und Kreativität als sonst! Dazu wünsche ich viel Wohlwollen und Fantasie.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche wünscht,

 euer Helmut Schmitz,Dechant

   Angebote & Infos: 

     

        Angebote       

* Atemholen für die Seele in der Bergkapelle : weitere Infos

________

* Abend des Lichts    

nächster Termine: Sonntag 15. November, 19.00 Uhr in der Pfk. St Nikolaus: weitere  Infos

_________

* Der Kettniser Fahrdienst für Senioren ist seit dem 3. Juli wieder für Sie da

weitere  Infos 

               Infos     

 

 

* Firmung in Eupen und Kettenis:

Info-Abende zur Firmung 2021

weitere Infos 

 

_________

 

* Wichtige Mitteilung zu den Messbestellungen :

 

Durch die Coronabedingten Änderungen in den Roulements der Gottesdienste kann es hin und wieder vorkommen, dass ein Gottesdienst, der für die Oberstadt bestellt wurde, dann auf den Sonntag der Unterstadt fällt. Ähnliches gilt auch für die Mittwochsgottesdienste. Diese Intentionen verfallen aber auf gar keinen Fall, sondern werden an geeigneter Position hinzugenommen und entsprechend ergänzt. Wir bitten um Ihr Verständnis!

_________

* Pfarrbibliotheken Eupen :
weitere Infos betreffend die Öffnungszeiten :  Link 

_________

* Animationzentrum Ephata :

weitere Infos betreffend den Öffnungszeiten :  Link 

_______

* Besuchsdienst der Pfarre teilt mit: weitere  Infos 

_________

* Seniorentreff in Kettenis

weitere  Infos 

_________

* Haus der Begegnung:

Jahresbericht von 2019

_________

Spendenaufruf des Vinzenz Verein Eupen: (aus dem Pfarrbrief vom 10.05.2020)

Vinzenz Verein Eupen braucht Unterstützung: "Solidarität gegen soziale Ungleichheit": weitere  Infos 

 weitere Informationen ebenfalls unter www.vinzenz.be

 

_________

* Pfarre St Katharina Kontaktgruppe

informiert: weitere  Infos (aktualisiert am 14.07.2020

           _________          

© 2014 Pfarrverband Eupen-Kettenis created with Wix.com