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  Termine & Angebote 

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​* Brigida-Kapelle: „…18 Uhr bei Brigida“

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* Montag, 3. bis 8. August

Exerzitien in deutscher Sprache in Châteauneuf de Galaure (F),

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* Donnerstag, 13. August

​Herkunft und Bedeutung der Kräutersegnung

an Maria-Himmelfahrt mit der Heilpflanzenexpertin Michaela Schumacher-Fank

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* Freitag, 18. bis 20.September

Marriage Encounter: 

Gönnt euch 2 Tage für euren Traum

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Neues aus dem Pfarrverband

* Haus der Begegung: Tätigkeitsbericht 2025

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* neuer Seelsorger im Dekanat Eupen

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* neues zu den Begräbnisfeiern

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 Pfarre St. Katharina-Kettenis 

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Nächster Seniorentreff in Kettenis am 5. Juni

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Sonntag, den 19.07. und 26.07.2026

16. und 17. Sonntag im Jahreskreis

Liebe Mitchristen,

nun sind wir bereits im Monat Juli angekommen und die erste Hälfte des Jahres ist vorüber. Manche von uns denken vielleicht: „So schnell ist die Zeit vergangen.“

 

Die Jugendgruppen sind oder fahren auf Lager und erleben hoffentlich eine ganz besonders schöne Zeit der Gemeinschaft. Der Alltag wird durch längere Abende, Urlaubstage oder einfach durch die Sommerzeit entschleunigt. „Mut zur Pause“ brauchen wir immer mal wieder – ob es einige Minuten zwischendurch sind oder einige erholsame Wochen, in denen wir zur Ruhe kommen. Es ist Zeit, um Kräfte zu sammeln, neue Dinge auszuprobieren oder Neuland zu entdecken. Die Philosophin Alice Lagaay hat dieses Bedürfnis einmal so auf den Punkt gebracht: „Manchmal muss ich mich selbst in Ruhe lassen. Manchmal muss ich die um mich herum in Ruhe lassen. Manchmal muss ich sogar meine Arbeit ruhen lassen. Ich muss sie unterbrechen und die Arbeit selbst fragen, was sie werden will.“

 

Im Laufe der Zeit schauen wir immer mal wieder mit einem kritischen Blick zurück und mit einem sehnsüchtigen Blick nach vorne. Wie steht es um unsere Ziele und unseren Lebenssinn? Wie oft überfordert uns der Blick auf Uhr oder Kalender, wenn wir spüren, dass so manches nicht mehr so leicht geht wie früher? Die Gleichnisse Jesu schenken uns hier Zuversicht: Die Saat wächst von alleine, der Sauerteig wirkt unbemerkt. Vielleicht gibt uns diese entschleunigte Zeit Gelegenheit innezuhalten, die Natur zu bewundern, Vogelgezwitscher wahrzunehmen, dem Plätschern des Baches zuzuhören oder ganz bewusst einen Kirchenraum aufzusuchen. All dies hilft uns, die Zusage Gottes zu spüren: „Du bist mein geliebtes Kind.“ Es geht dabei um Beziehung und um Resonanz – das Gefühl „Ich bin gemeint und ich bin wertvoll“ lässt Herzen aufgehen. Der Soziologe Hartmut Rosa beschreibt dies als notwendiges Bedürfnis des „Aufhörens“ - „Aufhorchens“, damit wir “anrufbar” für etwas Höheres bleiben.

 

Dies verdeutlicht auch der Liedtext „Nimm dir Zeit“ der Höhner:

 

Nimm dir die Zeit – die du glaubst nicht zu haben
Du brauchst die Zeit zur Zufriedenheit

Zeit für dich selbst und für all deine Freunde
Kostbare Zeit, die es gut mit dir meint.
Nutze sie gut – hab einfach den Mut – mach dir die Zeit zum Freund,
der zu dir gehört, dir hilft und dich führt, der mit dir lacht und mit dir weint!
Ich wünsch dir Zeit für deine Träume, dass sie in Erfüllung gehn –
Wünsch dir die Zeit, um all die Wunder dieser Erde zu verstehn –
Und ich wünsch dir Zeit zum Lachen – zum verrückte Sachen mache
n –
Nicht nur an der Uhr zu kleben – ja ich wünsch dir: Zeit zum Leben!

 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und eine gesegnete Zeit,

eure Pfarrassistentin

Anita Laschet

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