Gebetsmomente für Kinder  

 

 

​​​

Nun sind wir wieder da, wo wir im Frühjahr schon mal waren!  Wir wollen in dieser ungewöhnlichen Zeit, in der wir keine gemeinsamen Gottesdienste feiern können, trotzdem an Gott denken und beten.

Wer die tägliche Gebetszeit um 18 Uhr mit seinen Kindern gestalten möchte, kann das untenstehende Gebet nutzen, und es mit ihnen von Herzen sprechen. So sind dann Groß und Klein vereint. Die Kirchenglocken werden als Zeichen dieser Verbundenheit ebenfalls für einige Minuten läuten. Alles, was uns beschäftigt, dürfen wir vor Gott bringen, unsere Bitten und unseren Dank. Dazu kann jeder auch persönliche Worte formulieren und als Zeichen der Hoffnung können wir eine  Kerze anzünden und sichtbar vor die Haustür oder eine Lampe ans Fenster stellen. Dies als Zeichen der Hoffnung und dass es hell in unseren Herzen wird.

Für diesen Tag, diese Woche und für alle Menschen wünschen wir uns Gutes und bitten um den Segen:

Lieber Gott.

 

Die Welt ist ganz anders geworden:

Wir müssen uns vor einer Krankheit schützen.

Deswegen sind viele Kontakte nicht mehr möglich.

Mir fällt es schwer, das alles zu verstehen.

Aber ich weiß, wie wichtig es ist, Regeln zu beachten

und fest zusammen zu halten.

Menschen auf der ganzen Welt setzen sich

für Gesundheit und Heilung ein.

 

Deshalb bitte ich für alle, die krank sind.

Ich bitte für alle, die sich einsam fühlen.

Ich bitte für alle, die sich für andere einsetzen.

 

Mach uns dankbar für jeden Tag und lass uns all´ die schönen Dinge sehen.
Jeder Tag ist ein Geschenk! 

Danke für die vielen schönen Momente, die ich heute erleben durfte:

Das Puzzle, welches ich beenden konnte, das Toben im Laub, der Spaziergang mit meinem Hund, das Feuer im Ofen, der kalte Wind in den Bäumen und die Sonnenstrahlen, die alles so hell glänzen ließen.

Amen.

 

Eine Bitte haben wir an Sie/euch alle:

Wir sind dankbar, wenn ihr diese Gedanken, die Zeichen der Verbundenheit und das Gebet weitergebt, auch – vielleicht vor allem – denen, die nicht so nah an der Kirchengemeinde dran sind. Keiner soll sich alleine fühlen, sondern getragen in Gemeinschaft und im Glauben.

© 2014 Pfarrverband Eupen-Kettenis created with Wix.com